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Materials Chemistry and Mineralogy M.Sc., Bremen U

FachMaterials Chemistry and Mineralogy
AbschlussM.Sc.
Art der AkkreditierungReakkreditierung
Studiendauer4 Semester (120 ECTS-Punkte)
StudienformPräsenzstudium
HochschuleBremen U
Fakultät/FachbereichFB 05 Geowissenschaften
Mitglieder der GutachtergruppeProf. Dr. Patrick O'Brien, Lehrstuhl für Petrologie am Institut für Erd- und Umweltwissenschaften, Universität Potsdam
Prof. Dr. Ralf Diedel, Geschäftsführer, Forschungsinstitut für Anorganische Werkstoffe- Glas/Keramik-GmbH
Ann Eisenkrätzer, Studentin der Geowissenschaften (M.Sc.), TU Freiberg
Prof. Dr. Friedlinde Götz-Neunhoeffer, GeoZentrum Nordbayern, Mineralogie, FA-Universität Erlangen-Nürnberg
Dr. Norbert Meinert, Geschäftsführer, HGN Beratungsgesellschaft mbH
Prof. Dr. Jörg Mutterlose, Leiter der Arbeitsgruppe Paläontologie, Institut für Geologie,
Mineralogie & Geophysik, Ruhr-Universität Bochum
Prof. Dr. Nobert Stock, Lehrstuhl für Anorganische Chemie, Christian-Albrechts-Universität
Kiel
Sascha Tripke, Promovend, TU Chemnitz
Prof. Dr. Reinhold Leinfelder, Institut für Biologie (Geobiologe & Paläontologe) Humboldt-Universität zu Berlin
Datum der Akkreditierung27.09.2012
Dauer der Akkreditierung30.09.2019
Bemerkungen
Auflagenerfüllt
Profil des StudiengangsDas Studium hat das Ziel, naturwissenschaftliche Kernkompetenzen aus den verschiedenen Disziplinen der beteiligten Fächer zu den Bereichen Herstellung, Analytik und Charakterisierung von Materialien zu vermitteln.
Der Studiengang „Materials Chemistry and Mineralogy“ ermöglicht Studierenden, die im Bachelorstudium der Chemie oder der Geowissenschaften Interesse an anorganischen und materialorientierten Fachgebieten gefunden haben, diese Fachrichtung bis zur Expertise zu vertiefen.
Der Studiengang eröffnet den Absolventen und Absolventinnen zahlreiche Tätigkeitsfelder in der materialproduzierenden und materialverarbeitenden Industrie, aber auch in der Analytik, Charakterisierung und Rohstoffverarbeitung.
Der Studiengang wird von Dozenten der Fachbereiche Geowissenschaften und Biologie/Chemie getragen und durch Beiträge aus den Fachbereichen Produktionstechnik und Physik unterstützt. Veranstaltungen im Bereich „General Studies“ werden aus dem Lehrangebot der Universität mit wechselnden Inhalten zusammengestellt, wobei ein Programmierkurs obligatorisch ist.
Das erste Semester dient dazu, alle Teilnehmer auf den gleichen Kenntnisstand zu bringen. Hierfür dienen Lehrveranstaltungen zu den Grundlagen einzelner Teildisziplinen, die für die Studierenden je nach ihrem Wissensstand Einführungs-, Wiederholungs- oder Auffrischungskurse darstellen. Im Rahmen einer individuellen Gestaltung sollen die Studierenden die Möglichkeit haben, anstatt eines Wiederholungsstoffes aus dem Bachelorstudium, gegebenenfalls Tutorien in einer Nachbardisziplin zu nutzen. So könnten Bachelor Absolventen aus den Geowissenschaften zum Beispiel auf einführende Kapitel im Modul Mineralogy verzichten und dafür ein Tutorium in der Chemie nutzen und umgekehrt. Davon unbenommen bleibt allerdings die Teilnahme an den jeweiligen Modulprüfungen. Andererseits ist es zwingend erforderlich, aus verschiedenen Bereichen der Naturwissenschaften stammende Studierende durch einführende Veranstaltungen auf einen gemeinsamen Wissensstand zu bringen. In selbstorganisierten Lerngruppen sollen die Studierenden diesen Prozess durch gegenseitiges Vermitteln von Wissen unterstützen und aktiv begleiten.
In den Modulen „Analytical Methods I und II“ werden allen Studierenden die grundlegenden analytischen Kenntnisse und Fähigkeiten vermittelt. Es schließen sich Module an, die je nach gewähltem Profil weiterführende Inhalte in den Materialwissenschaften mit mineralogischer oder chemischer Orientierung vermitteln.
Ab dem zweiten Semester besteht die Möglichkeit die Profile Chemistry oder Mineralogy als Studienschwerpunkt festzulegen. Dies wird dadurch geregelt, dass Module im Umfang von 30-42 CP aus einem der beiden Profilbereiche gewählt werden müssen, worin ein Research Module (12 CP) dieses Profilbereichs enthalten sein muss. Die komplementären Anteile (6-18 CP) werden dann jeweils aus dem verbleibenden Profilbereich gewählt. Somit wird eine individuelle Studiengestaltung innerhalb eines klar vorgegebenen Konzeptes gewährleistet. Diese Regelung ermöglicht auch, dass sich Studierende erst zum dritten Semester entscheiden können, welches Profil sie wählen wollen.
Zusammenfassende BewertungDer Studiengang stellt eine Weiterentwicklung eines bestehenden Studienganges dar und greift somit bereits Erkenntnisse auf, die zu einer Fokussierung und Präzisierung der Lehrinhalte geführt haben. Die Kombination aus geowissenschaftlichen, chemischen und produktionstechnischen Inhalten fasst die modernen Anforderungen einer hochtechnisierten Industriegesellschaft zusammen und vermittelt den erforderlichen Praxisbezug. Besonders positiv bewertet wird der Masterstudiengang wegen seiner interdisziplinären Verflechtung der Geowissenschaft mit der benachbarten Naturwissenschaft Chemie. Dies spiegelt auch die spätere häufig auftretende Arbeitssituation der Absolventen wider.
Generell kann gesagt werden, dass das Studium sowohl für die Forschung als auch für den direkten Berufseinstieg vorbereitet. Die Zielsetzung des Studienganges ist in der vorliegenden Form ausreichend klar beschrieben. Sie wird von den Gutachtern als angemessen und den Bedürfnissen der Berufspraxis angemessen bewertet.
AkkreditierungsberichtBremen_U_AKBericht_Cluster_GeowissenschaftenII.pdf