Zertifizierung

Neben der Akkreditierung von Studiengängen und Qualitätsmanagementsystemen im Bereich Studium und Lehre stellt ACQUIN in Zertifizierungsverfahren sicher, dass auch in wissenschaftlichen Weiterbildungsangeboten eine vergleichbare Programmqualität erreicht wird. Die Begutachtung und Zertifizierung von hochschulischen und außerhochschulischen Weiterbildungsprogrammen verfolgt das übergeordnete Ziel, derartige Angebote hinsichtlich ihrer Kompatibilität mit Hochschulstudiengängen, der Vergleichbarkeit von Kompetenzen und der Einordnung in den Deutschen Qualifikationsrahmen für lebenslanges Lernen (DQR, Niveaus 6 bis 8) zu prüfen. Vor dem Hintergrund der Leitvorstellung des lebenslangen Lernens und der damit verbundenen KMK-Vorgaben zur Anrechenbarkeit von außerhochschulisch erworbenen Kompetenzen, soll die Zertifizierung von Bildungsangeboten Hochschulen, Studierenden und Arbeitgebern eine Beurteilung der Qualität dieser Programme erleichtern.

Die Begutachtung im Rahmen der Zertifizierungsverfahren von ACQUIN erfolgt in Anlehnung an die Verfahren der Programmakkreditierung. Weiterbildungsangebote werden, soweit deren Anwendung sinnvoll möglich ist, entsprechend der „Regeln für die Akkreditierung von Studiengängen und für die Systemakkreditierung“ begutachtet und einer Stufe des DQR zugeordnet. Dies gewährleistet, dass die erworbenen Kompetenzen in anschließenden Hochschulstudiengängen leichter angerechnet werden können und eine Vergleichbarkeit hinsichtlich der Arbeitsbelastung und dem Beitrag zu einer definierten Beschäftigungsbefähigung gegeben sind.

Einzelheiten zu Zertifizierungsverfahren beschreibt der ACQUIN Leitfaden für die Zertifizierung von Weiterbildungsangeboten.