Verfahrensausgänge

Das Systemakkreditierungsverfahren kann zu folgenden Entscheidungen führen:

Akkreditierung

Die Systemakkreditierung wird ausgesprochen, wenn die Qualitätsanforderungen erfüllt sind. Bei der Akkreditierung sind alle Studiengänge der Hochschule, die nach der Systemakkreditierung eingerichtet werden oder bereits Gegenstand der internen Qualitätssicherung nach den Vorgaben des akkreditierten Systems waren, akkreditiert. Die Entscheidung, das Gutachten und die Namen der Gutachterinnen und Gutachter werden veröffentlicht und dem Akkreditierungsrat mitgeteilt.

Akkreditierung mit Auflagen

Die Systemakkreditierung wird unter Auflagen ausgesprochen, wenn Mängel bestehen, die voraussichtlich innerhalb von neun Monaten behebbar sind. Das Verfahren kann nach Stellungnahme der Hochschule einmalig für eine Frist von in der Regel 12, höchstens aber 24 Monaten ausgesetzt werden, wenn zu erwarten ist, dass die Hochschule die Mängel in dieser Frist behebt.

Versagung der Akkreditierung

Die Systemakkreditierung wird versagt, wenn Mängel bestehen, die voraussichtlich nicht innerhalb von neun Monaten behebbar sind. Das Verfahren kann nach Stellungnahme der Hochschule einmalig für eine Frist von in der Regel 12, höchstens aber 24 Monaten ausgesetzt werden, wenn zu erwarten ist, dass die Hochschule die Mängel in dieser Frist behebt.

Aussetzung und Wiederaufnahme

Die Aussetzung des Akkreditierungsverfahrens kann nach Stellungnahme der Hochschule schriftlich unter Angabe von Gründen und der Frist, innerhalb derer die Hochschule die Wiederaufnahme beantragen kann, erfolgen. Es obliegt der Hochschule, die Wiederaufnahme des Verfahrens zu beantragen. Bei Wiederaufnahme des Verfahrens ist über gegebenenfalls zu wiederholende Verfahrensschritte zu entscheiden. Wird innerhalb der gesetzten Frist kein Wiederaufnahmeantrag gestellt, wird die Systemakkreditierung abgelehnt.

Die Akkreditierungsentscheidung kann durch Empfehlungen und/oder Anregungen ergänzt werden.

Kosten

Die Kosten des Begutachtungs- und Systemakkreditierungsverfahrens setzen sich aus einer Grundpauschale und einer Pauschale für die im Rahmen des Verfahrens angefallenen Reise- und Aufenthaltskosten (Verfahrenspauschale) zusammen. Die Grundpauschale beträgt 21.000 Euro, die Verfahrenspauschale beträgt 21.000 Euro. Zu den Gebühren tritt eine Umsatzsteuer in Höhe von zurzeit 7% hinzu. Nichtmitglieder zahlen einen Zuschlag von 1.000 Euro.

Für die Begutachtung der Stichprobe können zusätzliche Kosten entstehen.