Qualitätsregelkreis

regelkreis

Die in der Qualitätsdefinition beschriebenen Elemente bilden in ihrer Abfolge einen auf kontinuierliche Qualitätsverbesserung ausgerichteten Qualitätsregelkreis, der die validen Ziele des Studiengangs als zentralen Ausgangspunkt nimmt. Valide Ziele sind jene Ziele, die konzeptionell und/oder empirisch auf ihre Zulässigkeit und Zweckmäßigkeit hin überprüft sind. Konzept, Implementierung des Konzepts, Überprüfung der Zielerreichung und mögliche Verbesserungen werden konsequent zu den Zielen in Relation gesetzt. Dieser Qualitätsregelkreis ist auf die Prozesse im Bereich Lehre und Studium anzuwenden.

Gemäß der Definition von Qualität als Zielvalidität und Zielerreichung werden die oben definierten qualitätsrelevanten Elemente als Anforderungen für den einzelnen Studiengang zugrunde gelegt (Programmakkreditierung). In der Systemakkreditierung wird zunächst geprüft, ob die Hochschule ein definiertes Qualitätsverständnis hat und dieses als verbindliche Prämisse ihrem Handeln zugrunde liegt. Die Anforderungen des Qualitätsregelkreises, die auf die Studiengänge angewendet werden, gelten auch für die Prozesse selbst. Dies ermöglicht zu überprüfen, ob die Prozesse zielführend, konsistent und ökonomisch sind und Elemente der systematischen Qualitätsüberprüfung und Qualitätsverbesserung umfassen.