International

« Zurück zu den Suchergebnissen

Master of Arts in Theater M.A., Zürcher Fachhochschule (ZFH), Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK)

FachMaster of Arts in Theater
AbschlussM.A.
Art der AkkreditierungBegutachtung
Studiendauer3 Semester (90 ECTS-Punkte)
StudienformPräsenzstudium
Hochschule Zürcher Fachhochschule (ZFH), Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK)
LandSchweiz
Fakultät/FachbereichDepartement Darstellende Künste und Film DDK Fachrichtung Theater
Mitglieder der GutachtergruppeLeonard Hohm, Studierender des Studienganges Schauspiel an der HfMK Frankfurt am Main
Prof. Herbert Kapplmüller, Professur Bühnen- und Kostümgestaltung an der Universität Mozarteum Salzbug
Prof. Franziska Kötz, Leiterin der Schauspielschule der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende
Kunst Stuttgart und Intendantin des Wilhelma Theaters
Prof. Dr. Bernd Stegemann, Chefdramaturg an der Schaubühne am Lehniner Platz, Berlin sowie Professor für
Dramaturgie und Theatergeschichte an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin
Prof. Dr. Wolfgang Sting, Professur für Erziehungswissenschaft – Theaterpädagogik/Didaktik des Darstellenden Spiels, sowie Studienleitung des Studiengangs Performance Studies (M.A.), Universität Hamburg
Datum der Akkreditierung06.12.2010
Dauer der Akkreditierung11.04.2018
BemerkungenDie Überprüfung erfolgte durch eine von ACQUIN international zusammengesetzte Gutachtergruppe. Auf der Grundlage der Empfehlung der Akkreditierungskommission von ACQUIN fasste das Eidgenössische Volkswirtschaftsdepartement (EVD) in der Schweiz den Beschluss über die Akkreditierung des Studiengangs (siehe dazu: http://www.bbt.admin.ch/themen/hochschulen/00176/00179/index.html?lang=de).
AuflagenDie Zulassungsvoraussetzungen und Ziele des Studiengangs müssen nach außen transparenter und präziser dargestellt werden.

Die Systematik des Studiengangaufbaus muss klar und nachvollziehbar dargestellt werden. Es ist dabei transparent darzulegen, wie sich die insgesamt für das Studium zu vergebenden ECTS-Punkte zusammensetzen und aus welchen Studienbereichen wie viele ECTS-Punkte zu erbringen sind.

Die Toolbox-Module müssen dahingehend überarbeitet werden, dass ihre Zuordnung zu den Modulgruppen eindeutig erfolgt, eine Verbindung zwischen Modulhandbuch und Vorlesungsverzeichnis hergestellt wird und die sehr kleinteiligen Module zu größeren Einheiten zusammengelegt werden.

Das Engagement der Dozierenden in der Forschung ist konsequent zu fördern, und der Transfer zwischen Forschung und Lehre ist sicherzustellen.
Profil des StudiengangsDer Studiengang „Master of Arts in Theater“ richtet sich an Absolventen eines Bachelorstudiengangs im Fach Theater oder verwandter Disziplinen, die ihre Qualifikationen in Hinblick auf erweiterte Autorschaft und Projektmanagement ausbilden und weiterentwickeln wollen, um selbstständig künstlerische Produktionen zu realisieren oder leitende Positionen in den verschiedenen Formaten und Bereichen theatralen Produzierens zu übernehmen. Die Regelstudienzeit ist auf drei Semester angelegt, in denen 90 ECTS-Punkte erworben werden. Der Studiengang baut sich auf vier unterschiedlichen Modultypen auf, welche die Studierenden in ihrer Abfolge grundsätzlich frei auswählen können. Alle Modultypen sind auf die Verstärkung der individuellen künstlerischen Ausrichtung im konservativen wie im avancierten Sinne gerichtet. Die Studierenden können zwischen vier Vertiefungsrichtungen wählen: Schauspiel, Regie, Bühnenbild und Theaterpädagogik. Der hohe Theorieanteil des Studienplans soll vertiefende und ergänzende Kompetenzen vermittelt, um die Fähigkeit zu Reflexion, Kritik sowie die Fähigkeit zur Kontextualisierung und Positionierung des eigenen künstlerischen Arbeitens im zeitgenössischen Theatergeschehen zu fördern. Gleichzeitig sollen dadurch Grundlagen für das inter- und transdisziplinäre Arbeiten geschaffen werden. Ziel des Masterstudiengangs ist die Eigenständigkeit der Absolventen und die Förderung der Selbstmanagementkompetenzen und eigenschöpferischen Leistungen (Autorschaft) zu fördern. Um dieses Ziel zu erreichen, realisieren die Studierenden in den verschiedenen Modulbereichen weitgehend selbstverantwortlich eigene Ausbildungsprojekte.
Zusammenfassende BewertungDas vorgelegte Studienkonzept bietet den Studierenden eine Vielfalt von Anregungen und Möglichkeiten der individuellen Ausrichtung des Studiums. Module können als Inspiration in die eigene Arbeit integriert werden. Dieses erfordert eine starke Eigenständigkeit der Studierenden, die jedoch durch die intensive Betreuung durch die Dozenten aufgefangen wird. Durch das Studienkonzept wird die eigene künstlerische Persönlichkeit gestärkt und selbstständiger.